Angel Clock

Die Uhr für Doppelzahlen, für dein iPhone

Der Himmel weiß, wie spät es ist

Eine Minute, eine Zeile, sonst nichts.

bald im App Store

Deine Minute, auf dem Home-Bildschirm

Derselbe Himmel, auf dem Home-Bildschirm. Das Widget behält die Uhr für dich im Auge.

Vierundzwanzig Doppelzahlen, und acht, die der Wecker bewacht

Eine Doppelzahl ist eine Minute, in der Stunde und Minute dieselben Ziffern tragen: 11:11, 17:17, 23:23. Es gibt vierundzwanzig davon am Tag, eine pro Stunde.

Das Deutsche startet hier im Vorteil gegenüber der englischen, spanischen, koreanischen und chinesischen Fassung dieser Website, und das ist keine Geschmacksfrage: das Zifferblatt mit vierundzwanzig Stunden ist hier das normale. Man sieht es an den Suchanfragen — neben 11:11 stehen 19:19, 20:20, 23:23, 16:16, also Uhrzeiten, die ein Zwölf-Stunden-Zifferblatt gar nicht zeigt. Wer diese Seite liest, sieht alle vierundzwanzig; wer die englische Fassung liest, sieht die Hälfte.

Angel Clock bewacht nicht alle vierundzwanzig. Die Uhr kennt insgesamt dreizehn Muster, und unter den Doppelzahlen sind das acht: 10:10, 11:11, 12:12, 13:13, 15:15, 17:17, 21:21 und 22:22. Die übrigen sechzehn gibt es, deine Uhr zeigt sie, und die App tut nicht so, als fange sie sie. Das hier zu sagen ist uns lieber, als die Liste länger zu machen.

Die dreizehn Muster, die der Wecker bewacht, in beiden Formaten
ZahlUhr 12 hUhr 24 h
1111:1101:11
2222:2202:22
3333:3303:33
4444:4404:44
5555:5505:55
101010:10
111111:1111:11
121212:1212:12
131313:13
151515:15
171717:17
212121:21
222222:22

Der Gedankenstrich heißt: in diesem Format bewacht der Wecker dieses Muster nicht. Bei fünf von ihnen — 1313, 1515, 1717, 2121, 2222 — liegt es am Zifferblatt: 13:13 schreibt sich dort 1:13, und die Gleichheit verschwindet. 1010 ist die Ausnahme: 10:10 zeigt jede Uhr, aber Angel Clock zählt es nur auf dem Zifferblatt mit vierundzwanzig Stunden. Mit deiner Aufmerksamkeit hat das nichts zu tun.

Die Zahlen, die der Wecker nicht bewacht, bleiben nicht alle aus demselben Grund draußen. Fünf haben überhaupt keine Minute — bei vieren läge sie über neunundfünfzig, und 000 steht auf keinem deutschen Zifferblatt: 000 · 666 · 777 · 888 · 999. Acht haben eine echte Minute, stehen aber nicht auf der Liste des Weckers: 505 · 717 · 818 · 911 · 919 · 1122 · 1133 · 1234. Und eine, 0000, ist Mitternacht: es gibt sie, man sieht sie, und sie bleibt aus freier Entscheidung draußen.

Jede der siebenundzwanzig Zahlen auf dieser Seite hat jetzt ihre eigene deutsche Seite — auch die, die der Wecker nicht bewacht: dort steht, warum.

Zwei Familien, fünf Namen — und nur einer steht im Wörterbuch

Das Deutsche hat für dieselbe Sache mehrere eigene Wörter und ein ganz eigenes für eine andere Sache. Es lohnt sich, sie zu trennen, denn wer das eine sucht, meint selten das andere:

Doppelzahlen, auch Zwillingszahlen oder Schnapszahlen — Stunde und Minute tragen dieselben Ziffern: 11:11, 21:21. Vierundzwanzig am Tag, eine pro Stunde; der Wecker bewacht acht.

Spiegelzahlen, auch Spiegelstunden — die Minute liest sich rückwärts gleich, ohne dass beide Hälften identisch sein müssen: 01:10, 12:21, 23:32. Sechzehn am Tag, alle siebzig Minuten.

Von den fünf Namen steht genau einer im Wörterbuch. Schnapszahl ist ein Stichwort mit Herkunft — „eine Zahl, die aus gleichen Ziffern besteht“, scherzhaft, und der Ursprung liegt vermutlich darin, dass man Ziffern im betrunkenen Zustand doppelt sieht. Doppelzahl und Spiegelzahl haben keinen eigenen Eintrag: sie sind die Sprache dieser Nische, nicht die des Wörterbuchs.

Jede Familie hat ihre eigene Seite mit dem vollständigen Zähler: Doppelzahlen und Spiegelzahlen. Und wenn du wissen willst, welche Zahl aus deinem Geburtsdatum entsteht, rechnet sie der Rechner aus.